Österreich

Murenabgänge in Oststeiermark - Schäden in Landwirtschaft

Starke Regenfälle haben in St. Lorenzen im oststeirischen Bezirk Hartberg-Fürstenfeld zu Murenabgängen geführt. Straßen waren teils unpassierbar und Gehöfte abgeschnitten, hieß es am Montagabend von Katastrophenschutzreferent Michael Schickhofer. Auch in Graz und Graz-Umgebung sowie in den Bezirken Weiz und Südoststeiermark im Bezirk Südoststeiermark richteten Hagel und Regen Schäden an.

Die Lafnitz war teils über die Ufer getreten, ein Haus war von einer Mure zum Teil verschüttet worden. Nach ersten Erkenntnissen kamen Menschen nicht zu Schaden. Laut Schickhofer ist die Gemeinde St. Lorenzen zum Katastrophengebiet erklärt worden. Es gehe nun darum, die Verbindungen rasch wieder freizubekommen und Zugang zu den abgeschnittenen Häusern zu bekommen, sagte Schickhofer. Mehrere Fahrzeuge sind vom Hochwasser mitgerissen worden.

Die Unwetter mit Hagelniederschlägen führten unterdessen auch zu schweren Schäden an Ackerkulturen wie Getreide, Mais, Kürbis, Soja, Hirse sowie bei Gemüse und Weinkulturen, berichtet die Hagelversicherung. Insgesamt wurde eine Fläche von 3.000 Hektar teilweise regelrecht zerstört. "Das heutige Ereignis verursachte einen Gesamtschaden an landwirtschaftlichen Kulturen in der Höhe von 1,3 Millionen Euro", so der zuständige Landesleiter in der Steiermark, Josef Kurz.

Quelle: APA

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