Österreich

Nach Dopingurteil droht Ex-Langläufer Johannes Dürr Privatinsolvenz

Der wegen Sportbetrugs verurteilte Ex-Langläufer Johannes Dürr muss mehr als 50.000 Euro aufbringen. Sein Prozess lieferte auch neue Hinweise auf einen ÖSV-Arzt im Lager der heimischen Langläufer.

Johannes Dürr mit Anwalt Christian Reiter. SN/APA/EXPA/JOHANN GRODER
Johannes Dürr mit Anwalt Christian Reiter.

Trotz des strafrechtlich milden Urteils (15 Monate bedingte Haft) steht der wegen Sportbetrugs durch Doping rechtskräftig verurteilte Ex-Langläufer Johannes Dürr (32) vor einem riesigen finanziellen Problem: Das Landesgericht Innsbruck erklärte nämlich im Fall des weitgehend geständigen früheren Leistungssportlers eine Summe von 52.000 Euro rechtlich für verfallen. Denn Dürr habe sich durch Doping eine fortlaufende Einnahmequelle verschafft. Damit nahm das Gericht Bezug auf eine Crowdfunding-Aktion, die der Langläufer nach seiner Dopingsperre von Olympia 2014 in Sotschi für sein Comeback organisiert hatte ...

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