Österreich

Nach häuslicher Gewalt: "Die wenigsten sehen sich als Frauenschläger"

Nach sechs Wochen verpflichtender Beratung nach häuslicher Gewalt zeigt sich: Viele haben mit der Täterrolle ein Problem.

Häusliche Gewalt wird sichtbarer. (Symbolbild) SN/robert ratzer
Häusliche Gewalt wird sichtbarer. (Symbolbild)

Christian Brickmann ist Sozialarbeiter in Graz. Dort leitet er die Abteilung für Gewaltprävention des Vereins Neustart. Seit sechs Wochen werden ihm und seinen Kolleginnen sogenannte Gefährder zugewiesen. Also Personen, die wegen häuslicher Gewalt von der Polizei weggewiesen wurden. "Das sind zu 90 Prozent Männer, der Rest entfällt auf Jugendliche und Frauen", sagt Brickmann. Grundsätzlich sei er von der Zuverlässigkeit seiner Klienten positiv überrascht. "Rund 80 Prozent stellen sich den Vorwürfen, nur ein kleiner Teil leugnet, was passiert ist."

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Aufgerufen am 28.11.2021 um 10:52 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/nach-haeuslicher-gewalt-die-wenigsten-sehen-sich-als-frauenschlaeger-110890933