Österreich

"Nachzipf": Erhebliche Preisunterschiede bei Nachhilfe

Wenn Schüler für einen "Nachzipf" im Herbst lernen müssen, sind Kurse in den Ferien zwar eine gute, aber auch eine kostenintensive Vorbereitungsmöglichkeit, urteilen die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Oberösterreich. Sie stellten erhebliche Preisunterschiede fest, berichteten sie in einer Presseaussendung am Freitag. Sie empfehlen aber, nicht nur auf den Preis zu schauen.

Eltern sollten aber nicht nur auf die Kosten schauen SN/APA/BARBARA GINDL
Eltern sollten aber nicht nur auf die Kosten schauen

Die Konsumentenschützer verglichen die Kosten für einen dreiwöchigen Ferienkurs. Da die angebotenen Unterrichtseinheiten unterschiedlich lang sind, wurden alle Preise auf 60 Minuten umgerechnet. Für die Teilnahme in einer Kleingruppe müssen zwischen zwölf und 24 Euro ausgegeben werden. Einzelunterricht kostet von 24 bis 45 Euro pro Stunde. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind die Preise in der Kleingruppe durchschnittlich um 6,5 Prozent, im Einzelunterricht um 0,3 Prozent gestiegen. 15 Anbieter haben den Preis gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Die Konsumentenschützer rieten den Eltern unter anderem auch, Freunde oder Bekannte nach guten Erfahrungen mit Nachhilfelehrern zu fragen, weiters sich beim Gruppenunterricht nach der Anzahl und dem Alter der Schüler in der Gruppe zu erkundigen. Denn je weniger Teilnehmer pro Gruppe, umso intensiver ist die individuelle Betreuung und umso größer in der Regel der Lernerfolg. Beim Thema Kosten sollte die Dauer der Einheiten berücksichtigt werden sowie, ob eine Einschreibgebühr verlangt wird und ob es Frühbucherpreise oder Rabatte, beispielsweise Zehner-Blocks, gibt.

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