Österreich

ÖAMTC-Pannenfahrer rückten 2019 mehr als 677.000-mal aus

677.300-mal sind die Pannenhelfer des ÖAMTC im Jahr 2019 ausgerückt. Das bedeutet einen Schnitt von 1.855 Einsätzen täglich. Der einsatzintensivste Tag im vergangenen Jahr war der 30. Dezember. Da wurden die Pannenhelfer österreichweit über 3.600 Mal gerufen. Rund ein Drittel aller Einsätze entfiel 2019 auf schwache, leere oder defekte Batterien.

Dahinter folgten Schwierigkeiten mit dem Motor (23 Prozent der Einsätze) und Probleme mit dem Starter, die in rund neun Prozent der Fälle Grund für das Ausrücken eines ÖAMTC-Pannenfahrers waren. Auf den weiteren Plätzen folgten Schwierigkeiten mit den Reifen (acht Prozent) und die sogenannten "Aufsperrdienste" (fünf Prozent). Je nach Einsatzgebiet legten die Pannenfahrer des Mobilitätsclubs zwischen 180 und 460 Kilometer täglich zurück.

Betrachtet man die einzelnen Monate, hatten die Pannenfahrer im Jänner (66.800 Einsätze) vor dem Dezember (64.400) und dem Juni (62.700) am meisten zu tun. Die wenigsten Einsätze wurden im vergangenen Jahr im März gefahren (48.400).

"Die Unterschiede sind primär witterungsbedingt. So war 2019 beispielsweise der Februar, in dem meist sehr viel los ist, mit knapp 49.000 Einsätzen einer der schwächsten Monate des Jahres. Aber auch andere Faktoren wie verlängerte Wochenenden oder Ferienstarts wirken sich auf die Einsatzzahlen aus - kommt es zu so neuralgischen Zeitpunkten auch noch zu Wetterkapriolen, sind unsere Kollegen auf der Straße besonders gefordert", erklärte Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. Der ÖAMTC-Abschleppdienst kam österreichweit übrigens rund 241.100 Mal zum Einsatz.

Die meisten Einsätze werden traditionell in Wien gefahren. 2019 mussten die Helfer dort 152.700 Mal ausrücken. Die wenigsten Einsätze gab es mit 19.500 im Burgenland.

Quelle: APA

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