Österreich

Österreich mit vierthöchster Bevölkerungsfluktuation in EU

Österreich hat im vergangenen Jahr die vierthöchste Bevölkerungsfluktuation in der EU aufgewiesen. Mit 53,1 Prozent lag die Alpenrepublik laut Eurostat-Daten vom Donnerstag hinter Luxemburg (84,6 Prozent), Malta (81,1 Prozent) und Zypern (55,4 Prozent). Die geringste Fluktuation weist die Slowakei mit 22,4 Prozent auf, gefolgt von Polen (22,9 Prozent) und Italien (24,2 Prozent).

Die Bevölkerungsfluktuation umfasst alle demografischen Veränderungen in einem Land - "Gewinne" wie Geburten oder Migration und "Verluste" wie Todesfälle oder Auswanderung, heißt es. Damit gebe es einen Unterschied zu der reinen Bevölkerungsbewegung, die einfach eine Differenz der Populationsgrößen zwischen zwei verschiedenen Zeitpunkten zieht. Der Vorteil der Berechnung der Bevölkerungsfluktuation liegt laut Eurostat in der Berücksichtigung, dass auch bei relativ gleichbleibender Anzahl der Einwohner eines Landes die Zusammensetzung einem Wandel unterworfen ist.

Dabei habe sich gezeigt, dass Lettland, Litauen und Bulgarien die höchste Rate der natürlichen Fluktuation - die Summe von Geburten und Todesfällen - aufweist. Luxemburg und Malta haben den stärksten Anteil von Migration (die Summe von Ein- und Auswanderung).

Quelle: APA

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