Österreich

Österreicher sind laut Studie "ambitionierte Putzer"

Für 74 Prozent der Österreicher steht der Frühjahrsputz fix im Kalender. Das belegt eine aktuelle länderübergreifende Studie, deren Ergebnisse am Dienstag bei einem Pressetermin in Wien präsentiert wurden.

Schön sauber - Österreich putzt! SN/robert ratzer
Schön sauber - Österreich putzt!

Jeder fünfte Österreicher widmet dem Großreinemachen mehr als zehn Stunden, rund die Hälfte putzt für das "gute Gefühl danach". 44,8 Prozent reinigen zu zweit.

Zeit für den Frühjahrsputz, bevor die ersten Sonnenstrahlen das wahre Ausmaß der Verschmutzung in allen Einzelheiten anzeigen: In der DACH-Region gehört das Kehren, Schrubben, Wischen und Ausmisten großteils ohne Wenn und Aber dazu, sobald die kalte Jahreszeit zu Ende geht. In der Bundesrepublik geht man zwar flächendeckender, aber weit weniger zeitintensiv ans Werk: Während der große Nachbar in Sachen fixer jährlicher Reinigung zu Winterende mit 81 Prozent eindeutig vorne liegt, sich doch 59 Prozent mit zwei bis fünf Stunden relativ kurz.

Vier von zehn Österreicher sehen sich selbst als "ambitionierte Putzer", mehr als ein Drittel tendierte eher in Richtung spontane Gelegenheitsputzer. Jeder fünfte bezeichnete sich selbst als "faulen Putzer". Für fast alle (90,3 Prozent) gehört das Fensterputzen fix zur Aufgabenliste, 82,2 Prozent nehmen sich die Küche komplett vor, 76,2 das Badezimmer. Knapp acht von zehn wischen im gesamten Heim gründlich Staub, drei Viertel misten jetzt auch gleich aus. Am meisten Spaß macht dabei sieben von zehn das Reinigen der Küche, am wenigsten (26, 9 Prozent) das Aufräumen im Keller.

2.400 Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz waren vom Marktforschungsinstitut Marketagent im Auftrag des Schweizer Entkalkungsmittel-Herstellers Durgol befragt worden. Dabei zeigten sich regionale Präferenzen: Entkalken zählt etwa bei 40 Prozent durchaus zu den wichtigen Tätigkeiten im Rahmen des alljährlichen Großputzes, allerdings legt niemand dabei so viel Wert darauf, die Kaffeemaschine auf Vordermann zu bringen wie die Österreicher.

71,4 Prozent befreien hier diese Geräte professionell von den Rückständen, die sowohl den Geschmack des flüssigen Muntermachers als auch die Lebensdauer der Maschine beeinträchtigen können. Den Deutschen hingegen ist diesbezüglich der Wasserkocher mit 78 Prozent besonders wichtig, die Eidgenossen legen besonders viel Wert auf einen frei sprudelnden Duschkopf (77,1 Prozent).

Quelle: APA

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