Österreich

Olympische Spitzenathleten hätten gegen Tiere kaum Chancen

In vier Tagen beginnen in Rio de Janeiro die Olympischen Sommerspiele. Der WWF hat am Montag aus diesem Anlass einige erstaunliche tierische Bestleistungen in Disziplinen wie Schwimmen, Sprinten und Hochspringen zusammengestellt. Das Duell Mensch gegen Tier wäre klar entschieden.

Olympische Spitzenathleten hätten gegen Tiere kaum Chancen SN/APA (AFP/MARCEL MOCHET)/MARCEL M
Das Rote Riesenkänguru wäre gleich in mehreren Disziplinen vorne dabei.

Sieben Weltrekorde in verschiedenen Schwimmdisziplinen hält derzeit der US-Amerikaner Michael Phelps. Der Segelfisch kann zwar nur auf eine Art schwimmen, dafür aber unglaublich schnell. Dieser bis zu zweieinhalb Meter große Fisch prescht mit bis zu 110 Stundenkilometern durch die Weltmeere.

Der Jamaikaner Usain Bolt lief - als derzeitiger Rekordhalter im 100-Meter-Lauf -, im Jahr 2009 eine Spitzengeschwindigkeit von fast 45 km/h. Für den Geparden ist das nicht mehr als lockeres Traben: Wenn der schnellste Sprinter im Tierreich durch die Savanne rast, beschleunigt er in kürzester Zeit auf über 100 Stundenkilometer.

Mit seinen starken Beinen kann das Rote Riesenkänguru über drei Meter hoch springen. Das würde den Uraltrekord des kubanischen Hochspringers Javier Sotomayor locker pulverisieren. Sotomayor sprang vor 23 Jahren den Weltrekord von 2,45 Metern. Dem Rekordhalter im Stabhochsprung, Renaud Lavillenie kann das australische Känguru allerdings nicht das Wasser reichen. Jedoch hatte der Franzose für seinen 6,16 Meter hohen Sprung auch ein Hilfsmittel.

Auch im Dreisprung und Weitsprung hätte das Rote Riesenkänguru beste Medaillenchancen. Meister des Weitsprungs ist allerdings der Schneeleopard, der locker neun Meter überwindet. Was die anmutige Großkatze mit Leichtigkeit schafft, ist für den Menschen nur mit hartem Training machbar. Seit 25 Jahren steht der Weitsprung-Weltrekord des US-Amerikaners Mike Powell. "Wie lange er wohl für seinen Super-Satz auf 8,95 Meter trainieren musste?", fragte der WWF.

Bei der Weltmeisterschaft 2015 knackte der Superschwergewichtler Aleksei Lovchev die Rekorde. Im Zweikampf wuchtete er stolze 475 Kilogramm in die Höhe. Nicht schlecht - aber gegen einen Gorilla sollte der Russe besser nicht antreten. Der stemmt mit 900 Kilo nämlich fast das Doppelte.

Quelle: APA

Aufgerufen am 20.09.2018 um 04:41 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/olympische-spitzenathleten-haetten-gegen-tiere-kaum-chancen-1201798

Schlagzeilen