Österreich

Onlineberatung für Migranten über Maßnahmen gegen Corona

Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) bietet Onlineberatungen für Migranten über Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie in verschiedenen Fremdsprachen an. Mehrmals täglich informieren Trainer und Dolmetscher dabei über aktuelle Regelungen, Massentests oder Corona-Impfung, heißt es. Die Initiative ging von Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) aus.

Frau vor dem PC SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Frau vor dem PC

Behandelt werden sollen etwa Fragen wie, wo kann ich mich mit, wo ohne Symptome testen lassen, was passiert nach einer Testung, was bedeutet Quarantäne genau? Die Onlineberatungen richten sich an Personen mit geringen Deutschkenntnissen und dauern in etwa 60 Minuten. Anmelden kann man sich auf der Website des ÖIF unter www.integrationsfonds.at/onlinekurse. Angeboten werden vorerst Beratungen in Arabisch, Dari/Farsi, Somali und Englisch. Bei entsprechender Nachfrage sei die Ergänzung um weitere Fremdsprachen geplant.

Laut Raab soll mit den Onlineberatungen sichergestellt werden, dass auch Migranten und Flüchtlinge mit mangelnden Deutschkenntnissen zu den für die Bekämpfung der Pandemie notwendigen Informationen kommen: "Ich appelliere an alle, diese Möglichkeit zu nutzen und auch im persönlichen Umfeld über die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung zu informieren."

Die offizielle Informationsseite der Regierung oesterreich.gv.at bietet Informationen lediglich auf Deutsch und Englisch, nicht aber in den häufigsten Migrantensprachen an. Diese finden sich auf der Informationsseite der Gemeinde Wien, die Informationen neben Deutsch auch in BKS sowie Türkisch und in (über Videos) in Gebärdensprache enthält (https://coronavirus.wien.gv.at/site).

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