Österreich

Opfer eines gefürchteten Erziehungsheimes erfahren späte Genugtuung

Salzburger Orden verweigerte bis zuletzt, das dunkle Kapitel von Steyr-Gleink aufzuarbeiten. Hunderte "Heimkinder" erfuhren physische und psychische Gewalt.

Das Tor zum früheren Erziehungsheim Steyr-Gleink. SN/michael john
Das Tor zum früheren Erziehungsheim Steyr-Gleink.

Die Kinder wurden mit Ruten, Fäusten, mit Tritten und Eisenringen gequält und bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen. Sie bekamen zu wenig zu essen, mussten im Winter im Freien Strafe stehen, bis sie Erfrierungen davontrugen. Das Caritas-Kloster Steyr-Gleink war nach dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang ein gefürchtetes Erziehungsheim, 2009 wurde es geschlossen.

Für Freitag hat die Caritas Oberösterreich zur Veranstaltung "Zeichen des Gedenkens" geladen. In erster Linie den Erinnerungen früherer "Heimkinder" soll dabei die Aufmerksamkeit gelten. Die Caritas ließ dieses traurige ...

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