Österreich

"Pokemon Go"-Spieler in OÖ von Auto erfasst und getötet

In der Gemeinde Riedau (Bezirk Schärding) ist in der Nacht auf Samstag ein 17-jähriger Fußgänger von einem Auto erfasst und getötet worden. Der Jugendliche war zum "Pokemon Go"-Spielen auf der Straße unterwegs. Der Unfalllenker beging Fahrerflucht, konnte aber wegen eines abgebrochenen Außenspiegels einige Stunden später ausgeforscht werden. Er hatte um 8.30 Uhr noch 1,2 Promille Alkohol im Blut.

17-Jährigem wurde "Pokemon Go"-Spiel zum Verhängnis.  SN/APA (Archiv/AFP)/ALFREDO ESTRELL
17-Jährigem wurde "Pokemon Go"-Spiel zum Verhängnis.

Der 25-Jährige war gegen 2.30 Uhr mit seinem Auto Richtung der Ortschaft Schwaben unterwegs. Dabei wich er eigenen Aussagen nach aufgrund eines entgegenkommenden Autos nach rechts aus. Dabei kollidierte er mit dem 17-Jährigen. In der Meinung eine Laterne gestreift zu haben, fuhr der Lenker laut Polizei nach einem kurzen Halt weiter, ohne die tatsächliche Unfallursache zu erkunden.

Kurz vor fünf Uhr früh meldete die Mutter des 17-Jährigen ihren Sohn bei der Polizei als abgängig. Im Zuge der Fahndung konnte der Bursch bereits eine halbe Stunde später an der Unfallstelle bewusstlos im Straßengraben gefunden werden. Er wurde von der Rettung ins Klinikum Wels eingeliefert, wo die Ärzte aber nur mehr seinen Tod feststellen konnten.

Der 25-Jährige wurde aufgrund des abgebrochenen und am Unfallort gefundenen Außenspiegels rasch ausgeforscht. Die Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis ordnete Anzeige auf freiem Fuß an.

Quelle: APA

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