Österreich

Polizei überlegt Video-Vernehmungen in Ischgl

Die Ermittlungen in der sanitätspolizeilichen Sperrzone Ischgl werden wegen der Quarantänemaßnahmen schwierig. Die Erhebungen sollen zeigen, ob bei einem angeblichen Corona-Fall bereits Ende Februar die Meldepflicht an die Behörden missachtet wurde. Bis unmittelbar vor dem vorzeitigen Saison-Aus glaubten namhafte Touristiker, eine vorübergehende Sperre in Ischgl werde reichen.

Der bisher erste bestätigte Fall einer Corona-Infektion in Ischgl wurde bei einem Mitarbeiter der beliebten Après-Ski-Bar Kitzloch festgestellt, daraufhin wurde das Lokal am 10. März behördlich gesperrt. Die Polizei muss nun ermitteln, ob es tatsächlich schon Ende Februar einen Corona-Fall im Wintersportort gegeben hat, der den Behörden nicht gemeldet wurde. SN/gerald stoiber
Der bisher erste bestätigte Fall einer Corona-Infektion in Ischgl wurde bei einem Mitarbeiter der beliebten Après-Ski-Bar Kitzloch festgestellt, daraufhin wurde das Lokal am 10. März behördlich gesperrt. Die Polizei muss nun ermitteln, ob es tatsächlich schon Ende Februar einen Corona-Fall im Wintersportort gegeben hat, der den Behörden nicht gemeldet wurde.

Nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens durch die Staatsanwaltschaft wegen der Häufung von Coronainfektionen in Ischgl steht die Polizei vor kniffligen Problemen: Das Landeskriminalamt wurde wie berichtet beauftragt, den Vorwürfen nachzugehen, wonach in einem Gastronomiebetrieb in Ischgl bereits Ende Februar ein ...

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