Österreich

Polizei und Bundesheer üben Schutz gefährdeter Infrastruktur

Polizei und Bundesheer üben von Donnerstag bis 23. November in Wien den Schutz gefährdeter Infrastruktur. Unter dem Titel "Netzwerk 2017" arbeiten 650 Soldaten mit 100 Polizisten zusammen. "Geschützt" werden ein Erdöl-Tanklager, das Betriebsgelände der Wiener Linien in Erdberg sowie das ORF Zentrum am Küniglberg und das ORF Funkhaus in der Argentinierstraße.

Während der Übung kann es zu Lärmbelästigungen und Einschränkungen im Straßenverkehr kommen, hieß es. Das Ziel der Aktion ist, für "eventuelle Bedrohungen vorbereitet zu sein", sagte ein Sprecher des Militärkommandos Wien. Es gehe insbesondere um die Zusammenarbeit und Abstimmung der Kommunikation von Bundesheer und Polizei.

Eine Gefährdungsanalyse in der Übung hat ergeben, dass die Wiener Netze, das Erdöl-Tanklager in der Lobau sowie das ORF Zentrum am Küniglberg betroffen sind. Im Laufe der Übung wird auch das Betriebsgelände der Wiener Linien in Erdberg und das ORF Funkhaus in der Argentinierstraße miteinbezogen. Das Bundesheer wird auf Basis einer sicherheitspolizeilichen Assistenzanforderung tätig. Geübt wird in diesem Szenario unter anderem die Sicherung der Stromversorgung und -produktion, die Verhinderung von strafbaren Handlungen sowie Besetzung der Schutzobjekte.

Quelle: APA

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