Österreich

Porr will Mängel bei Leverkusener Rheinbrücke beheben

Der österreichische Baukonzern Porr will die Mängel an den aus China importierten Stahlteilen für die neue Leverkusener Rheinbrücke beheben. "Auch der TÜV Rheinland hat in einer Stellungnahme am Wochenende bestätigt, dass vorhandene Mängel beseitigt werden können", teilte die Porr am Sonntag der APA mit.

Der Auftraggeber Straßen.NRW hingegen fordert die Neuherstellung der Stahlteile und hat Porr mit der Kündigung des Auftrags angedroht. "Nicht nur nach Ansicht der PORR, sondern auch der vorliegenden Gutachten renommierter Stahlbau-Experten ist eine Neuproduktion jedoch nicht notwendig", hält die Baufirma dagegen.

Die Porr betont, den Zeitplan für den Brückenbau weiterhin einhalten und die erste Brücke Richtung Köln wie geplant fertigstellen zu können. Den Zuschlag für das Projekt hatte im Oktober 2017 die PORR Deutschland, ein Tochterunternehmen der PORR AG erhalten.

Quelle: Apa/Dpa

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