Österreich

Post droht eine Sammelklage

Konzern soll personenbezogene Daten verkauft haben, die Parteipräferenzen enthielten. Ein Verein will bis zu 3000 Euro pro Betroffenem: 1500 Personen haben sich bereits gemeldet.

Waren es tatsächlich personenbezogene Daten, die die Post verkauft hat? SN/www.picturedesk.com
Waren es tatsächlich personenbezogene Daten, die die Post verkauft hat?

Der Österreichischen Post AG droht Ungemach in Form einer Sammelklage. Diese will der Verein Cobin Claims einbringen. Der Vorwurf an den Zustellkonzern: Er soll "vermutlich von 2,2 Millionen Staatsbürgern Daten bezüglich politischer Gesinnung bzw. Parteiaffinität gesammelt und diese verschiedenen Datenabnehmern weiterverkauft haben", heißt es in einer Stellungnahme des Vereins. Nachsatz: "Dies wäre als Eingriff in sogenannte personenbezogene Daten zu werten."

Die Post bietet seit vielen Jahren Adressen zum Verkauf an. Diese Adressen können nach Merkmalen wie Geschlecht, Alter, ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 29.11.2020 um 06:34 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/post-droht-eine-sammelklage-76845316