Österreich

Preisabsprachen im großen Stil im Baugewerbe: Wettbewerbshüter beantragen erste Geldbuße

Jahrelang soll es bei öffentlichen Aufträgen in der Baubranche zu illegalen Preisabsprachen und Marktaufteilungen gekommen sein. Dabei geht es auch um Aufträge in Salzburg. Nun haben die Wettbewerbshüter einen ersten Antrag beim Kartellgericht gestellt. Weitere sollen bald folgen.

Die Ermittlungen ziehen sich schon seit Jahren. Bundeswettbewerbsbehörde, Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft und das Bundesamt für Korruptionsbekämpfung sind einem mutmaßlichen und groß angelegten Baukartell in Österreich auf der Spur. Betroffen sind Projekte in allen Bundesländern, darunter auch in Salzburg.

Bei Hausdurchsuchungen 2017 und 2018 wurden 70.000 Papierunterlagen sowie 57 Terabyte an IT-Daten sichergestellt. Am Freitag hat die Bundeswettbewerbsbehörde nun veröffentlicht, dass sie mit 29. Oktober den ersten Antrag auf Verhängung einer Geldbuße beim Kartellgericht wegen ...

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