Österreich

Problemkind Naturschutz: EU kritisiert erneut Österreichs Umgang mit Schutzzonen

Österreich hinkt bei der Ausweisung von Natura-2000-Schutzgebieten seit Jahren den Vorgaben der Europäischen Union hinterher. Diese scheint nun mit ihrer Geduld am Ende zu sein.

Der Biber ist dort, wo er sich niederlässt, nicht bei allen beliebt. Aber er zählt zu den geschützten Arten.  SN/mike fouque - stock.adobe.com
Der Biber ist dort, wo er sich niederlässt, nicht bei allen beliebt. Aber er zählt zu den geschützten Arten.

12.895 Quadratkilometer, also 15 Prozent der Staatsfläche, sind in Österreich als Schutzgebiete für Tiere und Pflanzen ausgewiesen. Das entspricht dem 1,8-Fachen des Bundeslandes Salzburg. Dennoch übt die EU-Kommission erneut harsche Kritik am Umgang mit den hierzulande mittlerweile 352 Schutzzonen. Und das völlig zu Recht, wie Erika Wagner vom Institut für Umweltrecht an der Johannes-Kepler-Universität in Linz befindet. "Was die Kommission unter anderem vorsieht, ist ein zusammenhängendes Netz dieser Gebiete durch Wanderkorridore. Und zwar für alle geschützten Arten, nicht nur für ...

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