Österreich

Prozess um Spionage für Russland beim Bundesheer begann unter größten Sicherheitsvorkehrungen

Die Sicherheitsvorkehrungen waren sehr streng, der Auftakt ziemlich unspektakulär: Am Montag begann am Landesgericht Salzburg der Strafprozess gegen einen pensionierten Obersten des Bundesheers, dem Spionage vorgeworfen wird. Die Öffentlichkeit bleibt ausgesperrt. Der Bruder des Angeklagten schilderte den SN, wie der 71-Jährige die Untersuchungshaft bisher verbrachte.

Es ist einer der außergewöhnlichsten Prozesse seit Jahren, der am Montag am Salzburger Landesgericht beginnt. Vor einem Geschworenengericht muss sich ein pensionierter Oberst des Bundesheers aus Salzburg verantworten. Der 71-Jährige ist angeklagt, seit 1992 für den russischen Militärgeheimdienst GRU tätig gewesen zu sein - bis September 2018, mehrere Jahre nach seiner Pensionierung. Er arbeitete seit 1990 im Verteidigungsministerium, zuletzt in der Strukturplanung. Er soll für seine Dienste im Lauf der Zeit nach unterschiedlichen Angaben 220.000 bis 300.000 Euro erhalten haben. ...

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Aufgerufen am 25.07.2021 um 11:46 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/prozess-um-spionage-fuer-russland-beim-bundesheer-begann-unter-groessten-sicherheitsvorkehrungen-84140332