Österreich

Raufhandel forderte ein Todesopfer bei Verkehrsunfall in NÖ

Ein Toter und ein Schwerverletzter: Das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles infolge eines nächtlichen Raufhandels auf der Horner Straße (B4) nahe Korneuburg. Ein 52-jähriger Pkw-Lenker konnte einer auf der Fahrbahn raufenden fünfköpfigen Gruppe nicht mehr rechtzeitig ausweichen und erfasste zwei Personen frontal.

Hintergründe des Streits sind nicht bekannt.  SN/APA (Symbolbild)/Philipp Schalbe
Hintergründe des Streits sind nicht bekannt.

Seinen Ausgang nahm der Zwischenfall am Samstag gegen 23.20 Uhr als zwei Pkw-Lenker einander auf der Donauufer-Autobahn (A22) Richtung Stockerau mehrfach überholten und gegenseitig beschimpften. Weiter ging die Fahrt auf der B4, wobei sogar Gegenstände aus dem Auto der 24-jährigen Lenkerin gegen den Wagen des 18-jährigen Kontrahenten geschmissen wurden.

Bei der Abbiegung der B4 Richtung Goldgeben (Bez. Korneuburg) hielten beide Fahrzeug an und es entstiegen die beiden Fahrer sowie der 24-jährige Lebensgefährte der Frau, deren Vater und auch der 18-jährige Beifahrer des Mannes. Zwischen dem ersten und zweiten Fahrstreifen entwickelte sich ein Raufhandel in dem von der Lenkerin sogar Pfefferspray eingesetzt wurde.

Kurz darauf - gegen 23.25 - kam es dann zum Unfall. Trotz eingeleiteter Notbremsung erwischte ein unbeteiligte Autolenker die beiden Beifahrer frontal. Der 24-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, dass er nach der Einlieferung in das Landeskrankenhaus Tulln verstarb. Der 18-jährige Beifahrer überlebte schwer verletzt. Er liegt auf der Intensivstation des Landeskrankenhauses Korneuburg.

Quelle: APA

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