Österreich

Regierung bittet Ehrenamtliche um Vorsicht bei Treffen

Regierungsvertreter haben am Freitag mit Freiwilligen-Organisationen besprochen, wie Corona-Infektionen im Vereinsleben verhindert werden können. Man habe versucht, Bewusstsein dafür zu schaffen, dass vor allem Treffen außerhalb notwendiger Sitzungen Gefahr für Infektionen bergen würden, berichtete Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) warnte: "Österreich ist ein geselliges Land, Gott sei Dank, aber das Virus ist auch sehr gesellig".

Kogler: "Das Virus ist auch sehr gesellig" SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Kogler: "Das Virus ist auch sehr gesellig"

Eingeladen waren zum Beispiel der Bundesfeuerwehrverband sowie Sport- und Blasmusikverbände. "Österreich wäre nicht Österreich ohne das Ehrenamt", betonte Vizekanzler Kogler. Bei aller Wertschätzung sei es aber nötig, dass innerhalb des Vereinslebens bestimmte Maßnahmen befolgt werden. So müsse etwa verstärkt darauf geachtet werden, dass man nach einem Treffen "nicht alle in die Vereinskantine oder das Vereinslokal zur Party schickt", wo sich möglicherweise mehr als zehn Leute auf engem Raum befänden und bis spät am Abend konsumiert werde. "Österreich ist ein geselliges Land, Gott sei Dank, aber das Virus ist auch sehr gesellig", warnte er.

Sehr gut funktioniere der Unterstützungsfonds für Non-Profit-Organisationen, berichtete Kogler außerdem. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir da in eine Verlängerung gehen können", kündigte er an.

Quelle: APA

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