Österreich

Rekrut starb bei Hitzemarsch: Einstellung erzürnt Anwalt

Die Staatsanwaltschaft will drei Verantwortliche des Bundesheeres nicht vor Gericht stellen. Der Anwalt spricht von Menschenrechtsverletzung und fordert die Fortsetzung des Verfahrens.

Ein Rekrut starb bei einem Marsch in brütender Hitze.  SN/bundesheer/hammler
Ein Rekrut starb bei einem Marsch in brütender Hitze.

Schwere Vorwürfe gegen das Bundesheer und die Staatsanwaltschaft Krems erhebt Helmut Graupner, Wiener Rechtsanwalt der Familie des verstorbenen Rekruten Toni P. Der 19-Jährige war am 3. August 2017, einem der heißesten Tage des Jahres, bei einem Marsch gestorben. Nach zweieinhalb Jahren Ermittlungen gegen drei Bundesheerbedienstete, die an der Durchführung des Marschs beteiligt waren, sowie unbekannte Täter hat die Anklagebehörde im Februar das Verfahren eingestellt. Für Graupner ist dieses Vorgehen völlig unverständlich.

Der Anwalt hat daher namens der Familie ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 19.01.2021 um 11:17 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/rekrut-starb-bei-hitzemarsch-einstellung-erzuernt-anwalt-84700522