Österreich

Rettungswagen krachte in St. Pölten gegen Zug

Während einer Einsatzfahrt ist Freitagfrüh ein Rettungswagen auf einem Bahnübergang in St. Pölten mit einem Zug zusammengestoßen. Der 22-jährige Lenker wurde ebenso wie seine Beifahrerin (24) und ein Zivildiener (19) im Fahrzeug leicht verletzt, berichtete NÖ Polizeisprecherin Manuela Weinkirn. Zuginsassen kamen nicht zu Schaden.

Das Rettungsauto war mit Blaulicht unterwegs und bog kurz vor 7.00 Uhr von der Mariazeller Straße (B20) auf die Wolfenberger Straße in Spratzern im Süden der Landeshauptstadt ein. Das Signal der Lichtzeichenanlage am Bahnübergang leuchtete nach Polizeiangaben rot auf. Der Lenker aus dem Bezirk St. Pölten-Land hielt kurz vor den Gleisen und fuhr dann weiter. Das Fahrzeug krachte mit der Front gegen einen Triebwagen den Leobersdorfer Bahn.

Der Rettungsfahrer, die Beifahrerin und der 19-Jährige, der sich hinten im Patientenraum befand, wurden mit leichten Verletzungen in das Universitätsklinikum der Landeshauptstadt gebracht. Die beiden Mitfahrer stammen aus dem Bezirk St. Pölten-Stadt.

Die 35 Fahrgäste im Regionalzug von Schrambach (Bezirk Lilienfeld) zum Hauptbahnhof St. Pölten wurden laut ÖBB-Sprecher Christopher Seif nicht verletzt. Der Zugverkehr auf der Traisentalbahn war während der Aufräumarbeiten für rund eine Stunde unterbrochen.

Das an der Front schwerbeschädigte Rettungsfahrzeug wurde von den Einsatzkräften abtransportiert. Der Zug konnte seine Fahrt laut ÖBB rund eine Stunde nach der Kollision selbstständig fortsetzen. Im Einsatz standen die Feuerwehren St. Pölten-Spratzern und St. Pölten-Stadt.

Quelle: APA

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