Österreich

Rodlerinnen stürzten 100 Meter in die Tiefe: Schwer verletzt

Bei einem Rodelunfall in Werfenweng (Pongau) sind am Samstagnachmittag eine 33-jährige Frau und ihre 14-jährige Nichte schwer verletzt worden. Ihr Schlitten habe sich gegen 13.30 Uhr bei der Fahrt auf einer Forststraße von der Strussingalm quer gestellt.

Wie die Polizei berichtete, stürzten die beiden deutschen Staatsbürgerinnen - die ältere wohnt im Flachgau - von der Rodel. Sie fielen rund 100 Meter über eine steile Böschung bis zum Bachbett des Steinerbachgrabens. Sie überschlugen sich mehrmals und kamen am vereisten und mit Schnee bedeckten Ufer des Baches zu liegen. Nachfolgende Rodler sahen die umgestürzte Rodel und die über den Abhang verlaufenden Spuren. Sie alarmierten die Einsatzkräfte. Notarzt und Sanitäter des Rettungshubschraubers "Martin 1" konnten vom Piloten mit einem Tau zu den Schwerverletzten gebracht werden und sie medizinisch versorgen.
Die Tante und ihre Nichte wurden anschließend in das Klinikum Schwarzach geflogen. An der Bergung der beiden Verletzten waren die Crew des Rettungshubschraubers, zehn Bergretter und ein Alpinpolizist beteiligt.

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