Österreich

"Schmetterlinge sterben leise"

Massive Überdüngung und Pestizideinsatz machen der heimischen Schmetterlingspopulation das Leben schwer. Darüber dürfen auch nicht "Inseln der Vielfalt" hinwegtäuschen.

Das bunte Tagpfauenauge ist ein Schmetterling aus der Familie der Edelfalter. SN/AP
Das bunte Tagpfauenauge ist ein Schmetterling aus der Familie der Edelfalter.

"Oben hui, unten pfui": So lautet eine Kurzbilanz des aktuellen Reports "Ausgeflattert III" über das Schmetterlingssterben in Österreich. Will heißen: Der Rückgang der Artenvielfalt zeigt sich besonders in den Tälern der alpinen Regionen Österreichs, in den Höhenlagen gibt es aber nach wie vor relativ günstige Bedingungen für Schmetterlinge. Im dritten Report über die gefährdeten Insekten wird die Lebenssituation der Schmetterlinge in den Bundesländern Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg behandelt. "Der Rückgang vieler Arten geht weiter. Leider wird diese Entwicklung nur ansatzweise in regionalen, oft veralteten Roten Listen dokumentiert", kritisiert Peter Huemer, Schmetterlingsexperte und Verfasser des Reports.

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