Österreich

Schutzmasken-Spende aus China in Wien eingetroffen

Im Wiener Rathaus sind am Dienstag exakt 39.600 Stück Atemschutzmasken an Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) übergeben worden. Die 370 Kilo schwere Lieferung wurde von der chinesischen Community - konkret von der "Vereinigung von in Österreich lebenden Chinesen" - finanziert und organisiert. Die weitere Verteilung geschieht nun durch die Berufsrettung.

"Ein schönes Beispiel für internationale Solidarität", so Ludwig SN/APA/ROLAND SCHLAGER
"Ein schönes Beispiel für internationale Solidarität", so Ludwig

Der Lkw war am Vormittag im Arkadenhof des Rathauses eingetroffen. Er brachte 44 Kartons mit in China produzierten Mundschutzmasken der Kategorie FFP2. Sie wurden auf dem Luftweg nach Österreich transportiert.

Die Aktion stand unter dem Motto "Aufmerksam und miteinander die Krise überwinden". Die Masken werden von der Wiener Rettung zum Teil selbst verwendet, aber auch an andere Einrichtungen weitergegeben werden. Empfänger sind dabei Blaulichtorganisationen sowie Spitäler und auch niedergelassene Ärzte.

Bürgermeister Ludwig bedankte sich beim Ehrenpräsidenten der Vereinigung, Anshen Chen, und beim chinesischen Botschafter Xiaosi Li für die Initiative - sowie bei "allen Menschen aus China, die in Wien leben" für ihre Spendenbereitschaft: "Das ist ein schönes Beispiel für internationale Solidarität."

Der chinesische Botschafter lobte die in Österreich getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Diese seien streng, aber notwendig, befand er.

Quelle: APA

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