Österreich

Schwere Unwetter in der Steiermark und in Kärnten

Über der Steiermark sind am späten Samstagnachmittag schwere Unwetter niedergegangen. Laut Feuerwehr waren insbesondere die Bezirke Voitsberg und Graz-Umgebung betroffen. Punktuelle Einsätze gab es auch in Leibnitz, Deutschlandsberg, Großraum Knittelfeld und Murau, teilte der Sprecher des Landesfeuerwehrverbands Thomas Meier der APA am Samstagabend mit.

Gewitter, Hagel und Sturmböen führten zu Überflutungen von Straßen, Kellern und Garagen. Bäche traten über die Ufer, Muren gingen ab. Bäume stürzten um und fielen auch auf Stromleitungen. Mittlerweile seien 30 Feuerwehren mit mehreren hundert Kräften im Einsatz, sagte Meier weiter. Schon seit sieben Tagen sind die steirischen Feuerwehren besonders gefordert. Bis zum Samstag wurden mehr als 600 Einsätze gezählt.

Laut Hagelversicherung entstand durch die Gewitter vom Samstagnachmittag ein Gesamtschaden von ca. 1,3 Mio. Euro. Wegen der extremen Niederschläge und Sturmböen wurden vor allem Ackerkulturen und Grünland, aber auch Obst-, Wein- und Gemüsekulturen in einem Gebiet südwestlich von Graz beschädigt, teilte die Versicherung in einer Aussendung mit. Insgesamt seien mehr als 4.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche betroffen.

In Kärnten führte ein heftiges Unwetter mit Hagel am Samstagabend in Glödnitz, nördlich von Klagenfurt, zu Überschwemmungen von Kellern und öffentlichen Gebäuden. Die Flattnitzer Landesstraße war überflutet und unpassierbar, Gemeindestraßen wurden teilweise durch Muren verschüttet, teilte die Polizei mit. Die L63 blieb am Samstagabend für Aufräumungsarbeiten drei Stunden gesperrt.

Quelle: APA

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