Österreich

Schwieriger Einsatz bei Waldbrand in Bad Ischl

Ein Waldbrand in einem kaum zugänglichen Areal hat am Freitag die Einsatzkräfte in Bad Ischl (Bezirk Gmunden) gefordert. Das Feuer am Gspranggupf in etwa 1.050 Metern Seehöhe hat ein Ausmaß von 400 Quadratmetern erreicht und sich mindestens einen Meter tief ins Erdreich eingebrannt. Wegen der schlechten Wetterbedingungen wurde nicht mehr damit gerechnet, es noch am selben Tag löschen zu können.

Die Feuerwehr steht vor einer schwierigen Aufgabe (Symbolbild) SN/APA/Webpic/hex
Die Feuerwehr steht vor einer schwierigen Aufgabe (Symbolbild)

In der Früh hatte ein Jäger Rauch entdeckt und die Feuerwehr verständigt, berichteten Feuerwehr und Polizei. Es dauerte einige Zeit, den Brandherd zu lokalisieren. Denn der Bereich ist mit Fahrzeugen nicht erreichbar und auch zu Fuß kaum zugänglich. Vom Hubschrauber aus wurde schließlich das betroffene Gebiet ausgemacht. Nachdem sechs Feuerwehrleute und Löschwasser auf den Berg geflogen worden waren, verschlechterte sich das Wetter so stark, dass keine weiteren Flüge mehr möglich waren.

Die Bergrettung begann schließlich, einen Fußweg zum brennenden Bereich abzusichern. Dennoch sei nicht damit zu rechnen, dass man das Feuer noch am Freitag löschen könne, so die oberösterreichische Polizei. Man sei aber zuversichtlich, dies am Samstag mit Unterstützung von Hubschraubern des Innenministeriums und des Bundesheeres zu bewerkstelligen. Insgesamt waren am Freitag rund 60 Feuerwehrleute und 20 Bergretter im Einsatz.

Quelle: APA

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