Österreich

Staatsanwaltschaft prüft Zwischenfall in Grazer Kaserne

Nach der angeblich gewaltsamen Festnahme einer 21-jährigen Soldatin in der Belgierkaserne in Graz hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag das Einlangen der Anzeige bestätigt. Der Vorwurf lautet auf Misshandlungen und Körperverletzung unter Ausnützung der Amtsgewalt. Die eingereichten Unterlagen werden nun geprüft. Ob Ermittlungen eingeleitet werden, sei noch offen, sagte Sprecher Hansjörg Bacher.

Seit dem Vorjahr war die 21-jährige Zugsführerin krank- und dienstunfähig geschrieben, am 12. September diesen Jahres war sie bei einer Untersuchung bei der Heeres-Psychologin, danach ist sie von der Militärpolizei angehalten und festgenommen worden. Dabei soll sie ihren Angaben zufolge gewürgt und misshandelt worden sein. Auch ein Kubotan (Nahkampf-Waffe; Anm.) sei im Spiel gewesen. Das Militärkommando Steiermark bestätigte eine Festnahme, aber schilderte den Hergang anders.

Quelle: APA

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