Österreich

Steirer hatte bei Lokalbesuch in Graz Pistole in Hosenbund

Ein Steirer hatte bei einem Lokalbesuch in Graz am Montag eine Faustfeuerwaffe dabei, teilte die Landespolizeidirektion am Dienstag mit. Gäste hatten die Polizei alarmiert, weil die Pistole gut sichtbar im Hosenbund des 28-Jährigen steckte. Die - ungeladene - Waffe wurde ihm abgenommen. Bei den Erhebungen zeigte sich, dass er zuhause noch mehr Faustfeuerwaffen und einige Gewehre aufbewahrte.

Die ungeladene Waffe wurde ihm abgenommen.  SN/APA (Archiv)/BARBARA GINDL
Die ungeladene Waffe wurde ihm abgenommen.

Die Polizei hatte am Montag gegen 5.00 Uhr einen Notruf erhalten. Ein Mann sei soeben aus einem Taxi gestiegen und wollte in Begleitung in ein Lokal gehen, im Hosenbund sei eine Pistole zu sehen gewesen. Bei einer Kontrolle wies der 28-Jährige eindeutige Alkoholisierungsmerkmale auf, hieß es seitens der Polizei. Bei der Befragung des Mannes in der Inspektion Jakomini gab dieser an, dass er eine Waffenbesitzkarte habe und noch weitere Schusswaffen zu Hause aufbewahren würde. Die Beamten beschlagnahmten mehrere Faustfeuerwaffen, Gewehre, Munition sowie illegales Waffenzubehör.

Gegen den Steirer wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen, da er "als nicht mehr zuverlässig" betrachtet werden müsse. Die Pistole hätte er ohnehin nicht bei sich führen dürfen, sagte ein Polizist zur APA. Aufgrund der Berechtigungskarte besaß der 28-Jährige sämtliche Waffen sowie die Munition legal. Wegen des Zubehörs sowie wegen dem unbefugten Führen der Pistole wird er allerdings angezeigt.

Quelle: APA

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