Österreich

Tiroler Skilehrer verlor Kind bei Tiefschneeabfahrt

Bange Momente erlebte ein 11-jähriger Skiurlauber aus Wien in Aurach in Tirol - seine Skilehrer hatte ihn aus den Augen verloren. Die Einsatzkräfte waren gefordert.

Symbolbild. SN/APA (Symbolbild)/BARBARA GINDL
Symbolbild.

Der Vorfall hat sich laut Polizei am Mittwoch um die Mittagszeit ereignet. Gegen 12.40 Uhr war eine Gruppe Skiurlauber aus dem Raum Wien (fünf Jugendliche, ein Kind) mit einem 40-jährigen einheimischen Skilehrer zu einer Variantenabfahrt im Skigebiet Aurach/Kitzbühel (Ehrenbachgraben) unterwegs.

Schon kurz nach den ersten Schwüngen machten die Gäste den Skilehrer darauf aufmerksam, dass ein 11-jähriger Bub aus der Gruppe fehle.

Der Instruktor verständigte einen Kollegen, der die verbliebenen fünf Gäste ins Tal begleitete. Der 40-Jährige seinerseits machte sich auf die Suche nach dem Buben. Gleichzeitig alarmierte der Mann per Notruf die Bergrettung.

Der Bub konnte schließlich gegen 13.30 Uhr von Mitgliedern der Bergrettung Kitzbühel mit Hilfe des alarmierten Notarzthubschraubers gesichtet und von der Hubschrauberbesatzung mittels Tau geborgen werden.

Der 11-Jährige wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus St Johann geflogen, wo außer einer leichten Unterkühlung keine Verletzungen festgestellt wurden.
Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der Bub gestürzt war und so den Anschluss zur Gruppe verloren hatte. Da er beim Sturz die Ski im Tiefschnee verloren hatte, versuchte er zu Fuß abzusteigen, wobei er dann von den Einsatzkräften geortet und geborgen wurde.

Die Polizei meldete den Vorfall der Staatsanwaltschaft. Diese prüft nun, ob eine Verletzung der Aufsichtspflicht seitens des Skilehrers vorliegt.

(SN)

Aufgerufen am 20.05.2018 um 11:14 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/tiroler-skilehrer-verlor-kind-bei-tiefschneeabfahrt-23978737

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