Österreich

Tiroler stürzte bei Bergtour rund 200 Meter in den Tod

Ein 63-Jähriger ist am Freitag im Zillertal bei einer Bergtour auf die 3.089 Meter hohe Zsigmondyspitze vor den Augen seiner Lebensgefährtin (50) rund 200 Meter in den Tod gestürzt. Wie die Polizei berichtete, rutschte der Einheimische beim Rückweg auf einem Quersteig aus und fiel über senkrechtes Felsgelände in die Tiefe. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Die beiden Tiroler waren in den Morgenstunden von Mayrhofen über die Berliner Hütte zum Wandfuß der Zsigmondyspitze gewandert. Von dort kletterten sie über den Südgrat auf die Spitze, die sie etwa gegen Mittag erreichten.

Nach einer Pause stiegen sie zunächst am Seil gesichert ab, entschlossen sich dann aber, über einen Querstieg ungesichert weiter zu gehen. Dabei rutschte der 63-Jährige aus und stürzte rund 200 Meter über senkrechtes Felsgelände ab. Die 50-Jährige setzte die Rettungskette in Gang.

Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Seine Leiche wurde vom Polizeihubschrauber geborgen. Ein Notarzthubschrauber flog die Frau ins Tal, wo sie vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes Mayrhofen betreut wurde.

Quelle: APA

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