Österreich

Toter bei Stromunfall vermutlich illegal eingereist

Der unbekannte Tote, der Freitagnachmittag am obersteirischen Bahnhof Selzthal bei einem Stromunfall ums Leben gekommen ist, dürfte vermutlich illegal mit der "Rollenden Landstraße" nach Österreich eingereist sein. Laut Polizei wurden im Laderaum eines türkischen Lkw Decken, Essensreste und ein Papier mit kyrillischer Schrift gefunden. Fingerabdrücke sollen die Identität des Mannes klären.

Der Zug mit den aufgeladenen Lkw hatte am Bahnhof im Bezirk Liezen angehalten. Als ein Techniker der ÖBB die Garnitur überprüfte, hatte er einen lauten Knall gehört. Danach sah er Feuer auf einem Lkw. Es stellte sich heraus, dass eine Person in den Stromkreis des Zuges geraten war und verbrannte. Der getötete Mann dürfte schon länger heimlich mit dem Zug gereist sein. Dass er in der Türkei zugestiegen war, sei aber unwahrscheinlich, weil dort genau kontrolliert werde. Vermutlich war der Unbekannte auf der Balkanroute auf den Zug gesprungen. An der Leiche konnten noch Fingerabdrücke gesichert werden. Sie geben möglicherweise in den kommenden Tagen Aufschluss über die Herkunft des Toten.

Quelle: APA

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