Österreich

Tür verloren: Russischer Waggon nach wie vor in St. Pölten

Jener russische Waggon, der am vergangenen Freitag eine Tür verloren und damit auf der Westbahnstrecke in NÖ einen ICE gestoppt hatte, stand am Dienstag nach ÖBB-Angaben unverändert in St. Pölten. Eine Untersuchung werde durch die russische Bahn erfolgen. Diese Aufgabe "obliegt nicht uns" sagte ÖBB- Sprecherin Juliane Pamme auf Anfrage.

Tür verloren: Russischer Waggon nach wie vor in St. Pölten SN/apa
ÖBB sieht Aufgabe der Prüfung bei russischer Bahn.

Bei einem Schlaf-/Liegewagen eines russischen Zuges auf dem Weg von Moskau nach Nizza war im Stierschweiffeldtunnel (Teil der Tunnelkette Perschling auf der Westbahn-Neubaustrecke) eine Tür verloren gegangen. Der nachfolgende ICE 90 (Wien - Hamburg) überfuhr das Hindernis, das sich im Drehgestell verfing, und wurde gestoppt. 287 Passagiere mussten evakuiert werden. Die Westbahn-Neubaustrecke im Abschnitt Wien bzw. Tullnerfeld - St. Pölten blieb fast elf Stunden lang gesperrt.

Der russische Zug sei in Loosdorf (Bezirk Melk) gestoppt worden, sagte Pamme. Der defekte Waggon wurde ihren Angaben zufolge aus dem Verkehr gezogen und nach St. Pölten gebracht. Die restliche Garnitur durfte die Fahrt an die Cote d'Azur nach einer eingehenden Untersuchung fortsetzen.

Quelle: APA

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