Österreich

Verkleideter "Bankräuber" mit echter Pistole auf Party

Ein Grazer hat sich mit seinem Faschingskostüm eine Anzeige und ein Waffenverbot eingebrockt: Der 63-Jährige war am Samstag als Bankräuber verkleidet auf eine Party gegangen und hatte seine echte Pistole mitgenommen. Zuhause konnte er dann sie nicht finden und glaubte, sie verloren zu haben. Er erstattete eine Anzeige, fand die Waffe aber wenig später doch noch in seinem Haus.

Geladen war die Waffe zum Glück nicht SN/APA (Archiv/Techt)/HANS KLAUS TE
Geladen war die Waffe zum Glück nicht

Der Mann war laut Landespolizeidirektion am Samstagnachmittag zur Polizei im Bezirk Gösting gekommen und hat den Verlust seiner Pistole angezeigt. Er gab an, dass er sie - ungeladen - in ein Lokal als Accessoire für sein Räuber-Outfit mitgenommen hatte und verdeckt getragen habe. Da er nur eine Waffenbesitzkarte hat, wurde er wegen unbefugten Führens einer Faustfeuerwaffe angezeigt. Außerdem wurde ein vorläufiges Waffenverbot verhängt und er musste seine anderen Waffen und Munition abgeben.

Später stellte sich heraus, dass sich der Grazer alles ersparen hätte können, denn er fand noch am Samstagabend die verloren geglaubte Pistole bei sich zu Hause. Er musste auch diese der Behörde übergeben.

(APA)

Aufgerufen am 26.02.2018 um 12:45 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/verkleideter-bankraeuber-mit-echter-pistole-auf-party-24137350

Sie greifen nach den Sternen

Die Fünf-Sterne-Bewegung liegt in den Umfragen deutlich vorn. Regieren kann sie in Italien nur, wenn sie vom Nein zu einer Koalition mit anderen Parteien abrückt. Luigi Di Maio traut sich etwas zu. Der 31-…

Meistgelesen

    Schlagzeilen