Österreich

Verurteilung wegen organisierter Schwarzarbeit in Feldkirch

Zwei Serben und ein Rumäne sind am Montag am Landesgericht Feldkirch wegen Abgabenhinterziehung und organisierter Schwarzarbeit zu Geldstrafen von 100.000 bis 270.000 Euro sowie zu Haftstrafen von sechs bis zwölf Monaten verurteilt worden. Die Angeklagten zeigten sich vor Gericht teilweise geständig, berichtete der ORF Vorarlberg. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Verurteilung wegen organisierter Schwarzarbeit in Feldkirch SN/APA/dpa (Archiv)/Patrick Seeger
Sowohl Geld- als auch Haftstrafen warten auf die Verurteilten.

Das Gericht begründete sein Urteil damit, dass die drei Angeklagten Arbeiter in verschiedenen Unternehmen schwarz beschäftigten und so das Finanzamt und die Gebietskrankenkasse um rund eine Million geschädigt haben.

Die drei Männer führten als Subunternehmer Eisenleger-Arbeiten für renommierte Baufirmen aus. An Steuern und Sozialabgaben sollen sie laut Staatsanwalt nur so viel gezahlt haben, dass ihre illegalen Machenschaften nicht sofort offensichtlich wurden. Kam es seitens der Sozialversicherungsträger und dem Finanzamt zu Geldforderungen, sollen die drei ihre jeweiligen Unternehmen als insolvent gemeldet haben. Kurz darauf hätten sie allerdings sofort wieder eine neue Firma gegründet und auch die gleichen Arbeiter wieder eingestellt.

Quelle: APA

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