Österreich

Viele schwere Wintersportunfälle in Westösterreich

Der erste Tag der Semesterferien war in den beiden westlichsten Bundesländern von einer Reihe besonders schwerer Wintersportunfälle gekennzeichnet. Eines der Opfer war ein siebenjähriger Bub, der nach einem Zusammenstoß bewusstlos im Schnee liegen geblieben war. Das Kind war auf Skiern vom Hochjoch im Montafon abgefahren, hinter ihm war ein 59-Jähriger unterwegs.

Auch ein Rodler blieb von der Unfallserie nicht verschont.  SN/APA (Symbolbild/dpa)/Marius Beck
Auch ein Rodler blieb von der Unfallserie nicht verschont.

Oberhalb des Restaurants Kapell war es zur Kollision gekommen. Der Mann erlitt dabei einen Unterarmbruch, der Bub wurde ins LKH Bludenz geflogen, wo eine Gehirnerschütterung und eine Schlüsselbeinbruch diagnostiziert wurden.

Dort endete nach einem Rettungsflug auch für eine 38-jährige Belgierin der Skitag vorzeitig. Sie und ein 32 Jahre alter Snowboarder aus Deutschland hatten sich im Skigebiet Silvretta Montafon gekreuzt. Mehrere Rippenbrüche, ein Schulterblattbruch und Prellungen waren die Folgen eines Zusammenstoßes eines 56 Jahre alten Salzburgers und eines 38-jährigen Deutschen im Skigebiet Zillertal Arena auf einer rot markierten Skipiste. Der Salzburger musste ins Spital nach Schwaz geflogen und stationär aufgenommen werden.

Auch ein Rodler blieb von der Unfallserie nicht verschont. Vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit verlor ein 28-jähriger Deutscher auf der Rodelbahn "Löcher" in Bürserberg bei Bludenz in der drittletzten Kurve die Kontrolle und stürzte in einen angrenzenden Wald. Hier waren mehrere Wirbelfrakturen und der Bruch der linken Kniescheibe die schmerzlichen Folgen.

Quelle: APA

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