Österreich

Vier Verletzte bei Kohlenmonoxid-Austritt in Kärntner Hütte

Die Eichinger Hütte am Villacher Hausberg Dobratsch ist am Montag wegen eines ungeklärten Kohlenmonoxidaustritts polizeilich gesperrt worden. Der stellvertretende Stadtpolizeikommandant, Stephan Brozek, bestätigte der APA einen entsprechenden Bericht des ORF Kärnten. Vier Personen holten sich eine Vergiftung. Einen Mann hat es schwer getroffen, er schwebt im Krankenhaus in Lebensgefahr.

Schon am Vormittag hatten sich ein Mann und eine Frau selbstständig ins Landeskrankenhaus Villach begeben, nachdem sie zuvor die Hütte besucht hatten. Gegen 14.00 Uhr ging dann ein Notruf bei der Polizei ein, eine Person liege verletzt in der bewirtschafteten Hütte. Zunächst hatte es geheißen, es handle sich um die Folge eines Sturzes. Bei dem Einsatz in der Hütte zeigte schließlich das Messgerät eines Sanitäters die hohe Kohlenmonoxid-Konzentration an. Ein Polizist erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung.

Woher das Gas kommt, war zunächst unklar. Einen Brand habe es nicht gegeben, sagte Brozek. Ein defektes Gerät komme als Urheber der Konzentration infrage. Am Dienstag werde sich ein Sachverständiger die Hütte anschauen.

Quelle: APA

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