Österreich

Vorarlberger Lenker nötigte Polizei zu Verfolgungsjagd

Ein Pkw-Lenker (34) hat sich am Freitag mit der Vorarlberger Polizei eine Verfolgungsjagd geliefert. Zuvor hatte der Mann in Dornbirn einen 23-Jährigen auf einem Kleinmotorrad touchiert, wodurch dieser vom Zweirad geschleudert worden war. Dann setzte er seine waghalsige Fahrt fort und fuhr auf die Rheintalautobahn (A14). Gestoppt wurde er schließlich bei Klaus, nachdem er die A14 verlassen hatte.

Der 34-Jährige soll sämtliche Anhaltezeichen der Polizeistreife ignoriert haben und mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn in Richtung Oberland gerast sein. Unter anderem war auch der Polizeihubschrauber Libelle im Einsatz. Bei Klaus/Koblach verließ er die A14 und fuhr in Richtung Klaus. Dort endete die Fahrt bei einem Firmengelände. Der 34-Jährige verweigerte einen Alkotest. Wie sich herausstellte, besitzt der Mann keinen Führerschein.

Laut Polizei soll er bereits vor dem Zusammenstoß mit dem Kleinmotorrad durch seine gefährliche Fahrweise aufgefallen sein. Auf der Hohenemser Straße (L203) habe er eine 30-jährige Pkw-Lenkerin bedrängt, wodurch es beinahe zu einem Verkehrsunfall gekommen sei. Anschließend raste er auf der Schweizerstraße (L45) in Richtung Dornbirn. Auf Höhe der Autobahnunterführung touchiert er dann das Kleinmotorrad. Der Motorradlenker wurde vom Bike geschleudert und kam erst nach rund 75 Metern zu liegen. Laut Polizei erlitt er Prellungen, Stauchungen und Abschürfungen an Extremitäten und im Rückenbereich.

Der 34-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch und der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn angezeigt. Die Polizei ersuchte Zeugen des Unfalls, sich bei der Polizeiinspektion Dornbirn zu melden.

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