Österreich

Vorarlberger Vogelgrippe-Schutzzone wird aufgehoben

Die nach dem Auftreten des Vogelgrippevirus H5N8 in einem Putenzuchtbetrieb in Hard am Bodensee (Bezirk Bregenz) eingerichtete Schutz- und Überwachungszone wird am Samstag wieder aufgehoben. In den vergangenen Wochen wurden all Geflügelhaltungen in der Schutzzone kontrolliert, dabei wurden keine weiteren Vogelgrippe-Fälle festgestellt, teilte Landesveterinär Norbert Greber am Donnerstag mit.

Schutzzone rund um Geflügelfarm aufgehoben.  SN/APA/STIPLOVSEK DIETMAR
Schutzzone rund um Geflügelfarm aufgehoben.

Die Schutzzone wurde in einem Radius von drei Kilometern um die betroffene Putenfarm eingerichtet. Sie umfasst insgesamt 26 gewerbliche Geflügelzüchter und bis zu 200 kleine Privathalter von Hühnern, Gänsen, Enten oder Truthähnen. Das Gebiet in einem Radius von zehn Kilometern wurde zur Überwachungszone erklärt.

Laut Greber endet mit der Aufhebung der Schutz- und Überwachungszone die Stallpflicht in den Gemeinden Eichenberg, Langen, Buch, Bildstein, Schwarzach (alle Bezirk Bregenz) sowie in Dornbirn. In den Kommunen am Bodensee, entlang des Rheins bis nach Rankweil und Feldkirch (Bezirk Feldkirch) sowie in Wolfurt, Kennelbach und Lauterach (Bezirk Bregenz) bleibt sie aufgrund der Nähe zu Gewässern und der damit erhöhten Gefahr bestehen. Wie lange die Stallpflicht in diesen Gemeinden aufrecht bleibe, lasse sich derzeit nicht vorhersagen, so Greber.

Allgemein stellte der Landesveterinär fest, dass es nur mehr einzelne Funde von Wildvögeln gebe, die am H5N8-Virus zugrunde gegangen sind. Von insgesamt 450 verendeten Tieren seien 40 eingeschickt worden, bei 22 davon habe man das Virus nachgewiesen. Der letzte positive Fall stamme vom 27. November, sagte Greber.

Quelle: APA

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