Österreich

Weitere Kärntnerin von "Horror-Clown" erschreckt

Die Polizei hat am Montag von einem weiteren Zwischenfall mit einem als Clown verkleideten Mann in Kärnten berichtet. Demnach war am Sonntagabend auch in Feldkirchen eine Frau erschreckt worden. Der Unbekannte hatte die Spaziergängerin mit erhobenen Händen angeschrien und bedroht. Dann lief er davon. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Drohung.

Weitere Kärntnerin von "Horror-Clown" erschreckt SN/APA (AFP)/FREDERIC J. BROWN
Immer mehr "Horror-Clowns" treiben ihr Unwesen.

Bereits am Sonntagabend kam es in Kärnten zu einem strafrechtlich relevanten Vorfall mit einem "Horror-Clown". Wie die Polizei mitteilte, erschreckte ein Clown eine 16-jährige Schülerin in Villach beim Joggen so sehr, dass sie über eine Böschung stürzte und verletzt wurde. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht, die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

In einer Aussendung verwies die Exekutive auch darauf, dass das Auftreten der "Horror-Clowns" schnell strafrechtliche Folgen haben kann. Es sei grundsätzlich nicht verboten, sich verkleidet in der Öffentlichkeit zu zeigen. Anders sehe das allerdings aus, wenn Leute so erschreckt werden, dass sie zum Beispiel ein Fahrzeug verreißen oder vom Gehsteig springen. Die Palette der möglichen Delikte reicht von einer einfachen Verwaltungsübertretung (Lärmerregung oder Ordnungsstörung) bis hin zu Straftaten, wie etwa einer Gefährdung der körperlichen Sicherheit, einer Nötigung oder einer gefährlichen Drohung.

Internet-Postings über Clownsichtungen würden meist jeglicher Grundlage entbehren, so die Polizei weiter. Zeugen sollten bei einer Sichtung jedenfalls die Exekutive verständigen.

Quelle: APA

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