Österreich

Wenn Unfallhelfer selbst zu Opfern werden

Nach einem Autounfall prügelte das Unfallopfer seinen Ersthelfer fast zu Tode. Die Tat landete als Mordversuch vor Gericht. Angriffe auf Helfer sind keine Einzelfälle. Erst im Jänner war ein Rot-Kreuz-Fahrer mit einer Billardkugel schwer verletzt worden.

Im Jänner hatte eine Billardkugel die Seitenscheibe eines Rot-Kreuz-Autos durchschlagen SN/apa
Im Jänner hatte eine Billardkugel die Seitenscheibe eines Rot-Kreuz-Autos durchschlagen

Nach einem Autounfall lag ein 45-jähriger Grazer mit schweren Verletzungen tagelang auf der Intensivstation. Das kaum Fassbare daran ist: Bei dem Mann handelt es sich um einen couragierten Ersthelfer, der vom Unfallopfer beinahe totgeprügelt wurde. Der 26-Jährige stand am Mittwoch wegen Mordversuchs vor Gericht.

Das Schicksal des Notfallhelfers ist zwar besonders grausam - ein Einzelfall ist es nicht. Immer wieder werden Retter von jenen Personen, denen sie zur Hilfe eilen, tätlich angegriffen. Oder sie werden Opfer einer mutwilligen ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 28.10.2020 um 10:40 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/wenn-unfallhelfer-selbst-zu-opfern-werden-69269926