Österreich

Wien hat ersten Regenbogen-Schutzweg

Anlässlich der EuroPride in Wien hat die Stadt ihren ersten Regenbogen-Schutzweg bekommen. Vor dem Burgtheater wurden in der Nacht auf Donnerstag die Zwischenräume des Zebrastreifens in den LGBT-Farben ausgemalt. Die Bemalung wird auch nach der EuroPride bestehen bleiben. "Als Signal der Toleranz und Weltoffenheit", hieß es aus dem Büro von Planungsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne).

Auch nach der EuroPride soll die Bemalung bestehen bleiben SN/APA/HANS KLAUS TECHT
Auch nach der EuroPride soll die Bemalung bestehen bleiben

Da lediglich die Zwischenräume ausgemalt wurden, bleibt rechtlich der Charakter als Schutzweg bestehen. Gekostet hat die Bemalung 2.500 Euro.

Die Stadt Wien hatte bereits 2015 anlässlich des Song Contests ein ähnliches Zeichen gesetzt. Damals bekamen ausgewählte Ampelmännchen einen - auch gleichgeschlechtlichen - Partner zugeteilt.

Noch bis 16. Juni ist Wien Gastgeber für das größte Event der europäischen LGBTIQ-Community - also der homo-, bi-, trans- und intersexuellen Personen. Es stehen rund 50 Veranstaltungen auf dem Programm - vom Lifeball über das EuroPride Village am Rathausplatz bis hin zur Regenbogenparade, bis zu eine Million Besucher werden erwartet.

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