Österreich

Wien tauscht Türschilder wegen Datenschutz - in Salzburg bleibt man gelassen

In Wien werden die Gegensprechanlagen sämtlicher Gemeindebauten aus Datenschutzgründen anonymisiert. Deutschland sieht das Modell als Vorbild.

Symbolbild. SN/dpa
Symbolbild.

Es kommt nicht alle Tage vor, dass Wiener Gemeindebauten auf der Titelseite der deutschen "Bild"-Zeitung landen. Am Donnerstag schon. Da tönte das Boulevardblatt: "Datenschutz-Irrsinn! Deutschland droht ein Klingelschild-Chaos." Weiter heißt es, dass ein großer Immobilien-Eigentümerverband seinen 900.000 Mitgliedern empfehlen werde, die Namensschilder bei vermieteten Wohnungen abzuschrauben." Die Kosten sollen bis zu 200 Millionen Euro betragen. Als Vorbild dient "Wiener Wohnen", Hausverwalter von 220.000 Gemeindewohnungen in der Bundeshauptstadt und damit größter seiner Art in Europa.

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