Österreich

Wintereinbruch zuerst im Osten Österreichs

Eine Kaltfront, die aus dem Norden kommt, bringt Schnee in Niederösterreich und Wien. Im Westen schneit es auf über 1000 Metern.

Anfang November gab es im Westen etwas Schnee, am Wochenende soll es nun im Osten ein wenig schneien. SN/APA/LIEBL DANIEL
Anfang November gab es im Westen etwas Schnee, am Wochenende soll es nun im Osten ein wenig schneien.

Der Winter schickt seine ersten Boten. Am Freitag und am Samstag wird sich eine Kaltfront, die von der Ostsee kommt, vor allem im Nordosten Österreichs bemerkbar machen. In Teilen Niederösterreichs und möglicherweise auch in Wien kann es ein wenig schneien. Wobei der ZAMG-Meteorologe Alexander Ohms betont, dass die Schneefälle nicht sehr stark ausfallen dürften. Die weiße Pracht wird auch nicht liegen bleiben. "Eine durchgehende Schneedecke wird es sicher nicht geben." Solche Kaltlufteinbrüche im November kämen immer wieder einmal vor, sagt Ohms.

Aber bereits am Sonntag wird es wieder wärmer werden. Wobei wärmer in dem Fall bedeutet, dass es ein für den November typisches Wetter geben wird. Kühl, trüb, regnerisch, nass. "Nachdem es in den vergangenen Wochen aber so warm war, sind viele Leute auf die tieferen Temperaturen nicht eingestellt und dann kommt es ihnen gleich noch viel kälter vor, als es ist", so der Meteorologe.

Schneefallgrenze liegt im Westen bei 1000 Metern

Während es im Osten also bis in die Niederungen schneien kann, wird es im Westen und Süden Österreichs jedenfalls auch in den kommenden Tagen keinen Schnee geben. Die Schneefallgrenze liegt bei 1000 Metern.

Schnee im November ist generell die Ausnahme. Normalerweise ist es erst ab Mitte Dezember Zeit für die weiße Pracht. Dann, wenn der Spätherbst endet und der Winter beginnt.

Am Montag ziehen in der ersten Tageshälfte von Westen wiederholt noch ein paar dichtere Wolken durch. Bei einer Schneefallgrenze um 1200 Meter Seehöhe muss außerdem wiederholt noch mit Regenschauern gerechnet werden. Im Süden bleibt es hingegen weitgehend trocken. Nachmittags werden die Wolken weniger und die Sonne zeigt sich öfters. In Vorarlberg und Tirol ziehen aber gegen Abend von Westen bereits die nächsten Wolken auf. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. Die Frühtemperaturen betragen minus vier bis plus vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen fünf bis zehn Grad.

Ein Tief im Süden schaufelt am Dienstag dann wieder dichte Wolken in den Ostalpenraum. Auf die Sonne wartet man dabei vergebens. Außerdem regnet oder schneit es von Osttirol bis ins Südburgenland während der Vormittagsstunden verbreitet. Im Laufe des Nachmittags greift der Niederschlag schließlich über den Alpenhauptkamm in Richtung Norden und Osten über. Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend wieder bis in Tallagen. Der Wind weht im Nordosten teils lebhaft aus südlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen erreichen minus vier bis plus zwei Grad, die Tageshöchsttemperaturen bis sieben Grad.

Aufgerufen am 28.01.2023 um 11:26 auf https://www.sn.at/panorama/oesterreich/wintereinbruch-zuerst-im-osten-oesterreichs-129956008

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