Österreich

Züge stehen bei Zeitumstellung eine Stunde still

Die Zeitumstellung wird am Sonntag für eine Stunde lang den Bahnverkehr zum Stehen bringen. Um Punkt 3.00 Uhr bleiben sämtliche Uhren im ÖBB-Netz für 60 Minuten lang stehen, die elf Züge, die dann unterwegs sein werden, werden für diese Zeitspanne in Parkbahnhöfen abgestellt.

Züge stehen bei Zeitumstellung eine Stunde still SN/APA (epa)/CHRISTIAN BEUTLER
Am Sonntag beginnt die Winterzeit.

"Für Reisende in diesen Nachtzügen bringt dies einen besonderen Vorteil: Sie kommen in diesem Fall in den Genuss einer weiteren Stunde Schlaf", hieß es in einer Aussendung der ÖBB. Österreichweit haben die ÖBB 3.700 Uhren im Einsatz, sie werden von rund 650 Zentralen über ausgesendete Impulse gesteuert. Alle diese Uhren bleiben für die Zeitumstellung um 3.00 Uhr stehen. Dann erhalten sie eine Stunde lang keine weiteren Impulse - somit bleibt die Zeit für eine Stunde stehen. Danach erfolgt wieder die sekundengenaue Uhrensteuerung und die Zeiger laufen weiter.

Auch die Wiener Linien stellen die Zeit um. 4.500 Uhren, rund 4.000 mobile und stationäre Fahrscheinentwerter und etwa 900 Fahrscheinautomaten werden um 3.00 Uhr automatisch um eine Stunde zurückgestellt. Wer um 3.00 Uhr Nacht-U-Bahn oder Nachtbus nutzt, kommt daher eine Stunde früher an seinem Ziel an.

Quelle: APA

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