Österreich

Zwei Bergsteiger im Gesäuse in Not - Hubschrauberrettung

Zwei junge Männer aus der Steiermark und Oberösterreich haben am Samstag offenbar die in der Höhe noch herrschenden winterlichen Bedingungen unterschätzt und sind im obersteirischen Gesäuse in Bergnot geraten. Sie wurden von der Bergrettung und einem Polizeihubschrauber aus der Hochtor-Gruppe geborgen. Die beiden blieben unverletzt, wie die Landespolizeidirektion am Sonntag mitteilte.

Hubschrauberrettung wurde notwendig SN/APA (Archiv/Hochmuth)/GEORG HOCH
Hubschrauberrettung wurde notwendig

Der 26-jähriger Grazer und ein 29-jähriger Oberösterreicher brachen gegen 6.30 Uhr zur großen Gesäuseüberschreitung über die Hochtor-Gruppe (2.369 Meter Seehöhe) zu begehen. Nach Angaben des 26-Jährigen herrschten gute Verhältnisse. Als die zwei Bergsteiger vom Hochtor über den Ostgrat in Richtung Peternscharte absteigen wollten, stießen sie östlich des Gipfels auf winterliche Bedingungen. Aufgrund fehlender Ausrüstung war ein Abstieg nicht möglich, weshalb sie um 16.50 Uhr einen Notruf absetzten.

Der Alpine Rettungsdienst Gesäuse, ein Polizeihubschrauber des Bundesministeriums für Inneres sowie die Alpinpolizei Liezen machten sich zur Rettung auf. Wenig später waren die beiden lokalisiert und wurden zu Tal geflogen. Sie räumten selbst ein, die Bedingungen im teils noch winterlichen Gebirge unterschätzt zu haben.

Quelle: APA

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