Österreich

Zwei Tote bei Bergunfällen in Tirol

Zwei Todesopfer haben Bergunfälle am Samstag in Tirol gefordert. Laut Polizei verlor ein Alpinist am Großglockner sein Leben, nachdem er rund 300 Meter über eine Rinne in die Tiefe geschlittert war. Im Stubaital stürzte ein 53-jähriger Deutscher bei einer Wanderung knapp 70 Meter über steiles und felsendurchsetztes Gelände ab. Der Urlauber starb noch an der Unfallstelle.

Der Deutsche war auf dem Weg von der "Schlickeralm" zur Sennjochhütte im Gemeindegebiet von Neustift im Stubaital (Bezirk Innsbruck-Land) gewandert, als er kurz nach 12.00 Uhr über die steile und mit Felsen durchsetzte Wiese abstürzte. Wie es zu dem Unfall gekommen war, war vorerst unklar.

Die Identität des Bergsteigers, der am Großglockner ums Leben kam, war vorerst unbekannt. Der Mann war gegen 9.00 Uhr vom Stüdlgrat rund 300 Meter über die Südrinne auf das Ködnitzkees abgestürzt. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen. Die Leiche wurde mit dem Polizeihubschrauber geborgen. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an.

Quelle: APA

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