Österreich

Zwei Wahrzeichen werden 60

Ein Zeitungsfoto des Atomiums veränderte 1958 das Leben eines oststeirischen Landwirts, der eine Weltmaschine zu bauen begann. Beide Jubiläen werden heuer würdig begangen.

Ein Relikt der Weltausstellung 1958 feiert heuer Geburtstag: das Atomium in Brüssel. SN/picturedesk.com
Ein Relikt der Weltausstellung 1958 feiert heuer Geburtstag: das Atomium in Brüssel.
Die vom Atomium inspirierte Weltmaschine im oststeirischen Ort Kaag. SN/martin behr
Die vom Atomium inspirierte Weltmaschine im oststeirischen Ort Kaag.
Franz Gsellmann jun., der Enkel des Erbauers, vor dem Brüsseler Atomium. SN/martin behr
Franz Gsellmann jun., der Enkel des Erbauers, vor dem Brüsseler Atomium.
Franz Gsellmann, der legendäre Erbauer der Weltmaschine. SN/gery wolf
Franz Gsellmann, der legendäre Erbauer der Weltmaschine.

Reisefreudig war er nicht, der Franz Gsellmann aus der oststeirischen Gemeinde Kaag bei Feldbach. Genauer gesagt: Der Landwirt setzte sich nur ein Mal in seinem ganzen Leben in den Zug, fuhr nach Brüssel, um anno 1958 das zur Weltausstellung neu eröffnete Atomium zu besichtigen. Am selben Tag ging es noch retour und dann begann er, in einem Zimmer seines Anwesens einen Lebenstraum zu verwirklichen. Eine Maschine zu bauen, die nichts produziert außer Staunen und Verblüffung bei jenen Menschen, die sie zu Gesicht bekommen. Die Weltmaschine.

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