Reisen

Entschleunigt fernsehen

Quer durch Südafrika auf nostalgische, aber luxuriöse Art. Im Rovos Rail kann man - neben dem Service - vor allem die Landschaft genießen.


Der Urlaub in Südafrika war fast fertig geplant. Zuerst das Wein-Dorado in Franschhoek, dann Kapstadt. Endlich mit der Geduld, sich bei der Tafelberg-Seilbahn 75 Minuten anzustellen und dann nicht wegen Betriebsstopp durch zu starken Wind enttäuscht zu werden. Auch das Ende im Kruger Park war fix. Doch der Transfer dorthin? "Nicht immer fliegen, ich will etwas vom Land sehen", urgierte Frau K. Hmmm. Leihauto? Lange Strecke, und ich sitz das ganze Jahr am Steuer. Da war klar: Bahnfahren. Aber nicht irgendein Zug. Ein bisschen mehr vom Ersparten in die Hand nehmen und sich Luxus und Nostalgie gönnen. Zumindest für 50 Stunden oder 1600 Kilometer. Kapstadt-Pretoria im Rovos Rail.
1989 gründete der Unternehmer Rohan Vos seine private Luxuslinie. "Sammelte" zum Teil völlig verfallene Wagons aus den 1930er-Jahren, Lokomotiven, deren ältestes Dampfross aus 1894 stammt, sowie elektrische der südafrikanischen Staatsbahnen aus den 1960ern. Und damit bedient Vos seit fast drei Jahrzehnten Strecken innerhalb Südafrikas, nach Namibia (Swakopmund), zu den Victoriafällen und mit dem "Pride of Africa" bis Daressalam.

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