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Armin Rohde über Folterszenen im Film: psychisch eine Belastung

Schauspieler Armin Rohde musste als Folteropfer im Vierteiler "Mörderisches Tal - Pregau" bei den Dreharbeiten einiges aushalten - etwa, als er mit erhobenen Armen von der Decke baumelte.

Schauspieler Armin Rohde. SN/dpa
Schauspieler Armin Rohde.

"Im Film sind das nur ein paar Sekunden, wenn ich da hänge. Beim Drehen heißt das aber, dass ich den ganzen Tag da dran bin", sagte Rohde ("Der Räuber Hotzenplotz", "Ein gefährliches Angebot") in München der Deutschen Presse-Agentur in München. "Zwischendurch schnallen sie mich immer wieder ab. Aber manchmal ist der Regisseur auch nur kurz um die Ecke, was anderes erledigen und ich hänge da noch mit den Armen nach oben".

In anderen Szenen wurde der Kopf des 61-Jährigen unter Wasser getaucht oder er wurde verprügelt. "Das ist auch psychisch eine Belastung", gibt Rohde zu. "Wenn ich den ganzen Tag geschlagen werde, kann ich mir noch so oft sagen, ich habe das nur gespielt. Der Körper hat die ganze Zeit Schläge gekriegt."

Rohdes Kontrastprogramm: "Ich liebe Wellnesstage, dann habe ich Dampfbad, Whirlpool, Sauna - herrlich." Und dazu noch ein bisschen Training. "Ein bisschen ist der Bauch noch im Weg, weil ich mich beim Essen noch nicht genug diszipliniere. Aber wenn ich das jetzt noch schaffe, kriege ich einen Body wie Tarzan", scherzte Rohde.

Quelle: Dpa

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